Verfasst von: Huvers | 25. Mai 2020

Frühkommunion …vor 60 Jahren

Coronabedingt verschiebt sie die Feier der 1. Hl. Kommunion in unserer Gemeinde.  Das bewog Annemarie Berg, die Geschichte ihrer ersten hl. Kommunion vor fast 60 Jahren aufzuschreiben…

1. Hl. Kommunion

Frühkommunion – das war Anfang der 60-iger Jahre eine heiß diskutierte Neuerung in der damals sehr reformfreudigen katholischen Kirche. Meine Eltern sympathisierten sehr mit dieser Möglichkeit, ich war empört. Schon wieder sollte mir ein Kollektiv-Erlebnis vorenthalten werden. Ich fand in Oma eine Verbündete und da Omas Witwenrente für so manches Extra in unserer Familie sorgte, gaben die Eltern nach. Ich durfte mit allen anderen Kindern meiner Klasse am 11. Mai 1961 zum Tisch des Herrn gehen. Vorher ging es in den Kommunionunterricht. Da wir über 50 Erstkommunionkinder waren, wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe bei dem jungen, heiß umschwärmten Kaplan Lenfers malte bunte Bilder, spielte gemeinsam auf der Gemeindewiese und erzählte von spannenden Gruppenstunden. Ich war bei dem altehrwürdigen Pastor Grothues. Er ließ uns ganze Teile des Katechismus auswendig lernen und betonte immer wieder, Voraussetzung für den Empfang der Kommunion sei eine fleckenlose, reine Seele. Schon den kleinsten schwarzen Punkt würde Jesus sehen, nur makellos rein und weiß dürften wir uns dem Tisch des Herrn nähern. Damit das gelingen konnte, war mit dem Empfang der ersten Kommunion auch die erste Beichte verbunden.

Noch lag mein Beichtzettel unbeschrieben auf dem Küchentisch. Mutter hatte gleich einen Vorschlag für die erste Sünde: Eitelkeit. Ich hoffte auf ein neues Kommunionkleid mit Kränzchen und weißer Beuteltasche, vor allem aber mit einem steifen weißen Petticoat, so wie er damals gerade in Mode gekommen war. Doch Mutter meinte, Jesus würde kleine Mädchen in Petticoats gar nicht gern sehen und Eitelkeit sei an diesem Tag sowieso nicht angebracht. Für so ein mageres, hochaufgeschossenes Kind wie mich würde man in der Kreisstadt ohnehin nichts Passendes finden. Aber in der Nachbarschaft gab es ein Mädchen, das im Vorjahr zur Erstkommunion gegangen war und ähnlich dünn und in die Höhe geschossen war wie ich. Das Kleid sei ja nur einmal getragen, hieß es, na gut, eigentlich zweimal, denn die Kommunionkinder gingen als Engelchen in der Fronleichnamsprozession mit, das sei doch so gut wie neu. Dazu kaufte mir Mutter einen weißen Baumwoll-Unterrock mit Lochstickerei.

Einige Wochen vor dem großen Tag wurde es ungemütlich zu Hause. So fleckenlos wie meine Seele sollten sich auch Haus und Garten den Gästen präsentieren. Das Wohnzimmer wurde umgeräumt, Tische ausgeborgt, Tafeltücher, Besteck und Porzellan inspiziert. Mutters Freundin kam als Kochfrau zu uns, endlose Beratungen über die Menüfolge, Kuchen und Torten begannen.

Mutter und Oma fuhren in die Kreisstadt zum Salon Bresser, der von unserer Verwandten Anneliese Miethe geführt wurde und gaben neue Hüte in Auftrag.

Mich plagte eine ganz andere Sorge. Meine Paten waren bereits gestorben. Wer würde mir meine erste Uhr schenken ? Traditionell gab es zur Erstkommunion die erste Uhr von den Paten und den mit ihr geschmückten Arm legten die Kommunionkinder stolz auf die Kirchenbank.

Der Tag der ersten Beichte näherte sich. Wir hatten den Beichtspiegel immer wieder durchgesprochen, schon probeweise im Beichtstuhl gekniet, die Gewissenserforschung geprobt. Am Samstag vor dem großen Tag kniete ich in dem hölzernen Gehäuse. Endlich kam das erlösende „Ego te absolvo“, einige Vaterunser und Gegrüßet-seist-du-Marias als Buße.

Ich kniete in der Kirchenbank und war verzweifelt. Nun saß ich da mit meiner fleckenlosen Seele. Es es waren immerhin noch einige Stunden bis zum Empfang der Kommunion. Wie viel konnte da noch geschehen ?

Endlich hatte ich die rettende Idee. „Mutti, am besten sperrst du mich in den Keller ein, dann kann ich bis morgen früh nicht mehr sündigen.“ Mutter nahm mich in den Arm. So ernst müsse ich das ja nun auch nicht nehmen. Jesu sehe ja meine gute Absicht und sie wolle auf mich aufpassen, damit meine Seele frei von jedem Makel bleibe.

Wir gingen gemeinsam zur Kirche und ich schritt mit den anderen Kommunionkindern zum Altar.

Mutter und Oma tupften sich die Augen und auch mir war sehr zum Weinen zu Mute. Lang und schlaff hing das Kommunionkleid an mir herunter, bei den anderen bauschten sich die Petticoats und an meinem Arm prangte keine Uhr.

Ich ermahnte mich selbst, an Jesus zu denken, versprach, dem Teufel und all seinen Werken zu widerstehen, sang inbrünstig „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ und doch nagte eine große Enttäuschung an mir.

Als wir nach Hause kamen, war der Gabentisch im Wohnzimmer schon gut gefüllt. Ganz obenauf lag – ich konnte es nicht fassen – ein Petticoat, zitronengelber dicker Schaumstoff und weißgelbe Tüllspitze. Ich war sprachlos vor Glück. Unsere Nachbarn hatten ihn gebracht. Er überstrahlte all die silbernen Serviettenringe, Sahnelöffel, Manicure-Etuis, Lederportemonnaies und sonstigen Geschenke und tauchte die Welt in ein wunderbares zitronengelbes Licht. Als alle Verwandten am Abend das Haus verlassen hatten und Mutter mit dem Aufräumen begann, winkte mich Oma in ihr Schlafzimmer. Ihre Augen schimmerten feucht. „Schade, dass Opa diesen Tag nicht mehr erleben konnte. Er wäre stolz auf dich gewesen. Und er hatte noch ein Geschenk für dich, das ich dir jetzt gebe.“ Sie zog eine schmale Schachtel aus der Nachttisch-Schublade.

Da lag sie, auf hellbraunem Samt, meine erste Armbanduhr.

Eine fleckenlose Seele, ein zitronengelber Petticoat und eine Zentra-Uhr mit Lederband – so viel Glück an einem einzigen Tag.

Verfasst von: Huvers | 25. Mai 2020

kfd Veranstaltungen fallen weiterhin coronabedingt aus

Eigentlich steht  kfd  für Austausch, Begegnung, persönlicher Kontakt, das Miteinander der Generationen…

Leider ist durch die Coronavirus- Pandemie die kfd St.Remigius in ihren Aufgaben sehr stark eingeschränkt.

Die Gemeinschaftsmesse fand zwar im Mai wieder – auf Abstand – statt aber andere Veranstaltungen fallen wahrscheinlich bis zum Ende der Sommerferien aus.

 

Die Verbandszeitschrift “Frau und Mutter” wird weiterhin verteilt. Den Mitarbeiterinnen  im Besuchsdienst werden sie (wie beim letzten mal) vom Seelsorgeteam gebracht; die Helferinnen bringen das Heft zu den Mitgliedern in die Briefkästen. Persönliche Kontakte – wie sonst oft üblich und gewünscht – sind zurzeit nicht möglich.

 

Bleiben Sie gesund!!!

Verfasst von: Huvers | 11. Mai 2020

kfd Gemeinschaftsmesse am 12.05.2020

Endlich:

wir feiern wieder gemeinsam die kfd Gemeinschaftsmesse

Dienstag, 12.05.2020

08.30 Uhr

St. Remigiuskirche

Natürlich halten wir Abstand und die Hygieneregeln ein!

Herzliche Einladung zum Gottesdienst.

Das übliche Kaffeetrinken im Anschluss im Kapitelshaus findet (noch) nicht statt.

Verfasst von: Huvers | 6. Mai 2020

Impuls

Annemarie Berg Borken, 6. Mai 2020

Impuls für die kfd

 

 

Nähen Muster Mädchen, Frauen, Retro

„Eine tüchtige Frau, wer findet sie ? …..Überlegene Kraft umkleidet sie und so schaut sie froh in die Zukunft…“ Das alphabetische Gedicht auf die tüchtige Frau aus dem Buch der Sprüche habe ich schon als Kind gern gehört und gelesen. In der Zeit der Pandemie ist es aktueller denn je. Das Loblied der tüchtigen Frauen wird gerade überall gesungen. In der Krise halten sie alles zusammen und werden verschiedensten Rollen gerecht – von der Hauslehrerin über die Entertainerin bis zur Intensiv-Pflegerin. Und das alles mit Seelenruhe, positiver Ausstrahlung und bitte nicht im abgetragenen Jogging-Anzug. Auch in Corona-Zeiten kann frau das Beste aus ihrem Typ machen – so raten es uns die Frauenzeitschriften – und schnell noch nebenbei ein Detox-Programm für Haut und Haare durchziehen.

Es gibt nicht gleich einen Friseur-Termin? Nicht verzweifeln, Frauen haben große Kompetenz als Heimfriseurin und Haarschneiderin. Kurz gesagt, Frauen sorgen dafür, dass der Laden läuft und die Verzweiflung nicht zu groß wird.

Von einer „Re-Traditionalisierung“ sprechen besorgte Frauen und warnen, dass wir gerade dabei sind, alles wieder zu verspielen, was so mühsam erkämpft worden ist. Frauen seien die späteren Benachteiligten dieser Pandemie, sie würden die Folgen spüren: im Beruf und später in der Rente.

Julia Jäkel, Managerin bei Gruner& Jahr, sorgt sich, dass sie bei den täglichen Video-Konferenzen fast nur Männer sieht und wundert sich, dass ihr das früher so gar nicht aufgefallen ist.

Melinda Gates, eine der reichsten Frauen der Welt, zugleich aber auch eine der engagiertesten und spendenfreudigsten, schreibt in der Süddeutschen Zeitung:

„ Wir kümmern uns noch überhaupt nicht genug um die Auswirkungen der Krise auf Frauen. Ich meine nicht nur häusliche Gewalt…. Ich rede auch von den Auswirkungen für die Arbeitsplätze von Frauen. Und dann wissen wir ja auch, was zu Hause passiert: Die Menschen fallen in ihre alten Rollenbilder zurück, sogar Leute mit den besten Absichten.

Wenn wir die Welt wieder aufbauen, hoffe ich sehr, dass es eine gerechtere Welt für Frauen wird.“

Das ist eine Sichtweise. Andere denken vielleicht, dass die Dinge jetzt wieder zurecht gerückt werden und Frauen dort sind, wo sie hingehören: bei den Kindern und in der Küche. „Niemand will mehr Mutter sein“ meinte eine Diskussionsteilnehmerin bei „Hart aber fair“ am vergangenen Montag.

Verschiebt sich gerade unmerklich alles? Haben wir Grund, nachzudenken, wie wir leben und ob das das richtige, gute Leben ist?

Kfd-Frauen sollten zu dieser Thematik im Dialog bleiben, sonst bleibt auch Maria 2.0 auf der Strecke.

Wie heißt es im Buch der Sprüche? „ In Weisheit tut sie den Mund auf und von ihrer Zunge kommt freundliche Weisung. Anmut ist trügerisch, Schönheit vergänglich, eine weise Frau, sie soll man rühmen.“

Die geplanten Fahrten der kfd St. Remigius fallen leider in der Corona Krise aus.

Ausflüge

 

2020 … in diesem Jahr waren viele Fahrten/ Ausflüge geplant…

2020 … Corona hat da Einiges/ Vieles verändert…

2020 …  wir hoffen, dass sich da bald was ändert!!!

 

Leider fallen viele der geplanten Aktionen und Aktivitäten … bes. die Fahrten der kfd St. Remigius in diesem Jahr wegen der Corona  Krise aus.

-> 20.05. Radtour mit Maiandacht

-> 24.06. Friedenssternwallfahrt nach Velen

-> 27.06. Familienausflug zur Landesgartenschau nach Kamp-Lintfort

-> 18.08. – 20.08. Fahrt nach Berlin

Wir hoffen, dass wir langsam wieder in unserer Gemeinschaft zusammen kommen können… in der Gemeinschaftsmesse (noch ohne anschließendem Kaffeetrinken) und am offenen Nachmittag (mit genügendem Abstand).

Auf ein baldiges Wiedersehen … bitte bleiben Sie alle gesund!!!

Verfasst von: Huvers | 6. Mai 2020

Lesetipps in Coronazeiten

Leider wird in dieser Coronazeit die ein oder andere Veranstaltung/ Aktivität der kfd St.Remigius abgesagt.

Die kfd ist und bleibt trotzdem kreativ!

Lesen  Tablet

Wie wär es mal wieder Bücher zu lesen.

Hier ein paar Tipps unserer kfd Talentfrau Annemarie Berg:

 

 

Lese-Stunden in Corona-Zeiten

„Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag“ eine Erkenntnis von Wilhelm von Humboldt. Damit die Seele diese Kraft entwickeln kann, braucht sie Stärkung und so wird gerade in diesen Zeiten eine über 200 Jahre alte Forderung Goethes hochaktuell: „ Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.“

Momentan wird von Dächern geblasen, von Balkonen trompetet, in den Vorgärten geflötet, was die Noten hergeben und die kleine Buchhandlung um die Ecke ist plötzlich wieder gefragt. Die Museen präsentieren ihre Schätze im Internet – all das geschieht, um den Menschen in schwieriger Zeit zu zeigen, welche Ressourcen in Musik, Literatur und Kunst stecken und wie sie uns helfen können, über allem nicht den Verstand zu verlieren.

Wir grübeln viel in diesen Tagen: wie konnte es soweit kommen ?

Antworten gibt zum Beispiel der niederländische Publizist Geert Mak. „ Wie Gott verschwand aus Jorwerd“ erzählt die Geschichte vom Untergang des Dorfes in Europa. „Zum Angelus-Läuten bist du wieder zu Hause“ hieß es in Kindertagen. Der Geruch des Sommers, die Orientierung an der Kirchenglocke, die Geräusche einer Sichel, die Gemeinschaft der Dorfbewohner – momentan sehnen sich viele dahin zurück. Aber war die Idylle so wie sie schien und warum konnten wir sie nicht bewahren ? Sein Buch „Das Jahrhundert meines Vaters“ erzählt in einem großen Bogen den Verlauf des 20. Jahrhunderts anhand des Lebens seines Vaters nach. Individuelles Schicksal und Weltgeschichte hängen oft auf sehr tragische Weise zusammen, Geert Mak macht das erlebbar.

„Der Fisch und der Vogel können sich verlieben. Aber wo werden sie ihr Nest bauen ? „ das ist die Kernfrage in Richard Powers Roman „Der Klang der Zeit“. Der Fisch und der Vogel, das sind ein deutscher Jude, der vor den Nazis nach Amerika geflüchtet ist und eine farbige Amerikanerin. Beide verbindet die Liebe zur Musik. Ihr persönliches Schicksal verbindet sich mit der Rassentrennung in Amerika und ihren Auswüchsen. Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt.

Als ich John Williams „Stoner“ gelesen habe, musste ich das Buch immer wieder aus der Hand legen. Ich hatte Angst, es überwältigt mich. Noch nie hat mir ein Buch so klar vor Augen geführt, was Bildung bedeutet und was auch nicht. Vor einigen Jahren wurde dieser Roman wieder entdeckt, er ist über 50 Jahre alt.

Ein Krimi ist oft nicht die schlechteste Art, Themen und Fragen unserer Zeit anschaulich, spannend, wendungsreich und eindrücklich zu schildern. Dem früheren Musikjournalisten Tony Parsons gelingt das wunderbar in seiner Reihe um den alleinerziehenden Vater Max Wolfe, der sich in London mit allen Spielarten des Verbrechens beschäftigen muss.

Sechs Krimis sind bisher erschienen, der letzte „ Die ohne Schuld sind“ erst vor wenigen Wochen.

Manchen Schriftstellern gelingt es, mit wenigen Worten eine solche Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen, dass man sich aus ihren Büchern gar nicht mehr verabschieden möchte.

Dieses Talent besaß die Schriftstellerin Rosamunde Pilcher. Bitte kein Vorurteil und bitte nicht beurteilen nach den Kurzgeschichten, die im ZDF zu 90-Minuten-Filmen aufgeblasen werden.

Pilchers „Die Muschelsucher“ und „September“ sind wunderbare Unterhaltungs-Romane, nicht seicht, nicht eindimensional.

Bei Rosamunde Pilcher sitzt man im Salon am behaglichen Kaminfeuer. Gemütlich kann es aber auch in der Wohnküche sein und dort nimmt man mit der irischen Autorin Maeve Binchy Platz. All ihre Bücher sind sogenannte Frauen- oder Familienromane, herzerwärmend und voll interessanter Charaktere.

Das gilt auch für die Autorin Marcia Willett Ihre Reihe „ Zeit der Verheißung“, „Jahre der Sehnsucht“, „Stunden des Glücks“ hört sich sehr kitschig an, aber die Geschichte um Frederica Chadwick ist gute Unterhaltung im besten Sinne des Wortes.

Auch Judith Lennox schreibt mit schöner Regelmäßigkeit einen „Frauenroman“ nach dem anderen, aber nie einförmig. Über ihre historischen Romane kann ich nicht urteilen, aber die übrigen Bücher sind alle empfehlenswert.

Damit sollten Sie durch die Corona-Wochen kommen, in der Vielfalt liegt die Stärke, Man braucht Goethe, Fontane und all die anderen, aber allein mit ihnen wäre die Lese-Welt nicht so anregend und spannend.

Die empfohlenen Bücher gibt es als Hardcover- und Taschenbuchausgaben, manche nur als Taschenbuch. Die Buchhandlung Ihres Vertrauens oder Ihre Bücherei vor Ort wird Ihnen weiterhelfen können, wenn Sie die Autoren-Namen nennen.

Verfasst von: Huvers | 2. Mai 2020

kfd Veranstaltungen im Mai

Liebe kfd Mitglieder, liebe interessierte Frauen!

Die Corona Krise fordert besonderer Herausforderungen…

leider finden noch nicht alle geplanten Veranstaltungen im Mai statt.

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“ Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,

da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zuhaus…”

Leider ist das “wir bleiben Zuhause” in dieser Corona Krise gerade angesagt:

Das Treffen der “Sonntagsfrauen” am Sonntag, 03.Mai, im Kapitelshaus findet (noch) nicht statt.

Auch müssen wir die geplante Maiandacht mit Radtour am Mittwoch, 20.Mai, absagen … das Risiko in dieser Krise ist zu hoch.

 

Die Gemeinschaftsmesse am Dienstag, 12. Mai findet statt.

Mit dem nötigen Sicherheitsvorkehrungen (Abstand/ Schutzmasken/… ) können wir gemeinsam Gottesdienst feiern. Das anschließende gemeinsame Kaffeetrinken im Kapitelshaus entfällt allerdings.

 

Bleiben Sie weiterhin gesund und passen auf sich auf.

Liebe  kfd Mitglieder, liebe interessierte Frauen,

 

leider finden wegen der Corona Krise immer noch keine öffentlichen Großveranstaltungen statt.

Somit fällt auch der nächste offene Nachmittag am 28.04. (Gedächtnistraining mit Ute Uphues) aus. Obwohl gerade in dieser Zeit, wo wir Zuhause bleiben müssen und viele Kontakte auf Schmalspur laufen, tät das sicher gut.

Wir werden das sicher später noch einmal anbieten.

 

Die Verbandszeitschrift Ausgabe März und April hat das Team an die Mitarbeiterinnen verteilt, diese werden in den kommenden Tagen zu den Mitgliedern gebracht (leider nicht mit persönlichem Kontakt, sondern “einfach” in den Briefkasten).  DSC_3168

 

Wir wünschen Ihnen allen:

Bleiben Sie gesund und freuen uns, wenn wir uns dann alle wiedersehen und treffen dürfen.

 

Genießen Sie den Frühling.

Einen lieben Gruß sendet das kfd Team St. Remigius!

Verfasst von: Huvers | 11. April 2020

Frohe und gesegnete Ostern!!!

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Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.

Bonhoeffer

Wir wünschen allen ein frohes, friedliches, ruhiges und gesegnetes Osterfest.

 

 

Licht-Strahlen

Michaela E. Lugmaier

 

Licht-Strahlen streifen
sanft und leise
die Augen
verkünden den Anbruch
eines neuen Tages

die sprengende Leucht-Kraft
der Morgensonne
weckt die müden Lider
durchflutet den Raum
mit buntem Farbenzauber

Strahlen brechen
mit eleganter Leichtigkeit
Schatten und Licht
ziehen eine Leucht-Spur
der Hoffnung

kraftvoll und stark
jeden Tag neu
ist dieser Licht-Einfall –
durchdringender
als jedes Dunkel der Nacht

spürbar durchdrungen
vom Licht des Ostermorgens
verklingt die Trauer
wiegt das Herz wieder leicht
wenngleich Narben Zurückbleiben

im Aufgang der Sonne
erscheinen die Dinge
in einem anderen Licht
gibt es Hoffnung – österliche Zuversicht!

Verfasst von: Huvers | 8. April 2020

Auf Ostern hin…

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Furcht und Hoffnung waren die dominierenden Gefühle der Frauen am Ostermorgen. Furcht und Hoffnung – dazwischen müssen die Gefühle in den letzten Tagen und Wochen schwanken. Immer wieder wühlen die Nachrichten zum Coronavirus Covid-19 auf, der Kontakt zur Familie und zu Freunden ist nur noch eingeschränkt möglich. Doch immer wieder gibt es schöne Begegnungen, die Freude bringen – sei es durch Anrufe, einen netten Brief, schöne Begegnungen beim Einkauf oder über das Internet.

Die letzten Wochen waren auch für uns kfd sehr hart, viele schöne Veranstaltungen und Treffen mussten abgesagt werden. Da spürt man/frau so richtig, was diese Gemeinschaft der kfd bedeutet.  Wir wünschen und hoffen, dass die Krise von allen gut und gesund überstanden wird und wir uns bald in froher Gemeinschaft wiedersehen.

Trotzdem Ostern in diesem Jahr vielleicht ohne die Familie gefeiert werden muss, wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Osterfest, das Ihnen die Hoffnung gibt, die die Frauen am Ostermorgen an Jesu Grab verspürten.

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